Natürlich ist mir klar, dass nicht jeder den Halloween Rummel ertragen will.

Ich finde, so etwas halten wir im Schreib-Forum aus. Darum geht es bei dieser 7-14-7er Schreibübung auch genau um alles was Halloween so bietet. Vor allem Horror und Thriller. Für manche unter euch wird es Neuland sein, ihr habt aber alle künstlerische Freiheit euch mit dem Thema auseinanderzusetzen.

Ich stelle im Anschluss noch eine Definition bzw. Merkmale eines Horrorromans und eines Thrillers ein, damit ihr euch ein wenig orientieren könnt. (Wenn ihr wollt)

Hier also die 3 Themen, die ich euch zur Auswahl stelle:

1. Wo ist der Ausgang?

Der blanke Horror! Gerade noch seid ihr gut gelaunt in den nahegelegenen Park eingebogen. Nachdem ihr ein wenig mehr als sonst in eurer Lieblingscocktailbar getrunken habt wollt ihr jetzt schnell per Abkürzung nach Hause. Klar, dass ihr das Auto stehen gelassen habt. So noch die letzten Nachrichten auf dem Handy gecheckt und dann gehts weiter – huch wo bin ich? Ich habe gar nicht gemerkt, dass ich schon so weit in den Park (Wald) vorgedrungen bin. Aber jetzt merke ich erst wie nebelig es ist. Zudem Dunkel, keine Parkleuchten – alles ist, eine richtig fette Nebelbrühe. Von wo bin ich gekommen, ich drehe um und stiefele wieder an den Ausgangspunkt. Nach wenigen Schritten in die eine Richtung ist Schluss etwas versperrt den Weg…..Orientierungslos müsst ihr eure Prota, euren Prota da wieder herausbekommen.

Ob etwas passiert oder nicht und wie das ausgeht, bleibt euch überlassen.

2. War da nicht etwas?

Mit einem Freund oder Freundin fahrt ihr von einer Feier nach Hause. Es war ein komischer Abend, eher etwas kühl. Die Leute waren auch eher zurückhaltend. Das Essen hat nicht so wirklich geschmeckt – puuh das Fleisch noch richtig blutig. War da im Salat des Tischnachbars nicht sogar eine kleine Schnecke. Egal, er hat sie einfach mit dem Salatblatt gegessen. Vermutlich nur eine Täuschung. Gerade hängt ihr den Gedanken an die Party noch nach, da meint der oder die FahrerIn, sie müsse kurz austreten. Mitten im dunkelsten düstersten Waldabschnitt, an den ihr euch erinnern könnt. Ihr haltet an und der Fahrer steigt aus läuft vorne um das Fahrzeug herum. Ihr seht noch den langen Schatten des Fahrers als er in den Lichtkegel der Scheinwerfer tritt.
In Gedanken versunken schreckt ihr auf – seid ihr eingenickt? Wie lange steht ihr mit dem Auto schon hier? Wo ist die Fahrerin, der Fahrer und was war das für ein Geräusch? Da – wieder etwas was war das? War da nicht etwas? ……..

Strickt die Geschichte recht gruselig weiter…..

3. Alptraum

Alles ist möglich – haltet den Leser hin, zieht ihn in diesen Alptraum, ist es einer? Tagtraum? Realität? Interessant sind solche Geschichten, wenn wir etwas im Dunkeln tappen. Aufwachen und dann geht der Alptraum weiter, oder sind wir noch gar nicht wach? Alpträume sind immer geprägt von der Hilflosigkeit des Moments. Man flieht vor jemanden, kommt jedoch nicht von der Stelle. Man schwimmt unter Wasser, schafft es jedoch nicht aufzutauchen. Man steuert auf den Abgrund zu, kann jedoch nicht umkehren.

Dramatik bis aufs Äußerste.

Lasst den Alptraum (auch Albtraum) spürbar werden.

Wer denn Lust hat an der Horror Schreibübung teilzunehmen, braucht sich nur noch im Schreib-Forum registrieren und schon kann es losgehen.

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