Wunderbare Schreibzeit – Eintritt durch die Pforten

Es ist so weit, es ist deine Schreibzeit.
Du bist aufgeregt. Jetzt kann dich nichts mehr aus der Spur bringen.
Du beginnst mit deinem Ritual.
Du schaltest die leise, sich immer im Hintergrund bewegende Musik an. Ruhiges Geplätscher dringt zu dir. Die wellenartigen akustischen Schwingungen legen sich beruhigend auf deine Aufgeregtheit.
Du schaltest das große Licht aus und hast neben einer kleinen festen Lichtquelle, eine oder mehrere Kerzen aufgestellt. Manche davon sind Duftkerzen, neben den warmen Tönen im Hintergrund, das warme ab und an aufgeregt flackernde Licht der Kerzen. Der Duft von Gewürzen, Zimt oder Anis oder Jasmin weht sanft um dein Gesicht, du atmest ein und atmest aus. Du hattest die große Tasse Tee aus der Küche mitgebracht. Ein Chai Tee? Ein sanfter Abendgruß, du stellst ihn auf einen kleinen Kerzenbetriebenen Warmhalter.
Wenn alles gerichtet ist öffnest du dein Notebook, setzt dich auf den bequemen Schreibstuhl und während du dein Schreibprogramm geöffnet hast, deine letzten Arbeitsinstruktionen durchliest und mit zwei Händen deine Tasse haltend den ersten warmen, nicht zu heißen Schluck des beruhigenden Getränks zu dir nimmst ist auch dein Geist in deinem Schreiben angekommen.

 

Die BUDDHA-NATUR, die seit anfanglosen Zeiten unser ureigenste Besitz ist, gleicht der Sonne, die aus den Wolken hervortritt, oder einem Spiegel, der seine ursprüngliche Reinheit und Klarheit wiedererlangt, wenn man ihn poliert.
<<Denkschrift HO-shans an den König von Tibet>>

Horror-Schreibübungen

Natürlich ist mir klar, dass nicht jeder den Halloween Rummel ertragen will.

Ich finde, so etwas halten wir im Schreib-Forum aus. Darum geht es bei dieser 7-14-7er Schreibübung auch genau um alles was Halloween so bietet. Vor allem Horror und Thriller. Für manche unter euch wird es Neuland sein, ihr habt aber alle künstlerische Freiheit euch mit dem Thema auseinanderzusetzen.

Ich stelle im Anschluss noch eine Definition bzw. Merkmale eines Horrorromans und eines Thrillers ein, damit ihr euch ein wenig orientieren könnt. (Wenn ihr wollt)

Hier also die 3 Themen, die ich euch zur Auswahl stelle:

1. Wo ist der Ausgang?

Der blanke Horror! Gerade noch seid ihr gut gelaunt in den nahegelegenen Park eingebogen. Nachdem ihr ein wenig mehr als sonst in eurer Lieblingscocktailbar getrunken habt wollt ihr jetzt schnell per Abkürzung nach Hause. Klar, dass ihr das Auto stehen gelassen habt. So noch die letzten Nachrichten auf dem Handy gecheckt und dann gehts weiter – huch wo bin ich? Ich habe gar nicht gemerkt, dass ich schon so weit in den Park (Wald) vorgedrungen bin. Aber jetzt merke ich erst wie nebelig es ist. Zudem Dunkel, keine Parkleuchten – alles ist, eine richtig fette Nebelbrühe. Von wo bin ich gekommen, ich drehe um und stiefele wieder an den Ausgangspunkt. Nach wenigen Schritten in die eine Richtung ist Schluss etwas versperrt den Weg…..Orientierungslos müsst ihr eure Prota, euren Prota da wieder herausbekommen.

Ob etwas passiert oder nicht und wie das ausgeht, bleibt euch überlassen.

2. War da nicht etwas?

Mit einem Freund oder Freundin fahrt ihr von einer Feier nach Hause. Es war ein komischer Abend, eher etwas kühl. Die Leute waren auch eher zurückhaltend. Das Essen hat nicht so wirklich geschmeckt – puuh das Fleisch noch richtig blutig. War da im Salat des Tischnachbars nicht sogar eine kleine Schnecke. Egal, er hat sie einfach mit dem Salatblatt gegessen. Vermutlich nur eine Täuschung. Gerade hängt ihr den Gedanken an die Party noch nach, da meint der oder die FahrerIn, sie müsse kurz austreten. Mitten im dunkelsten düstersten Waldabschnitt, an den ihr euch erinnern könnt. Ihr haltet an und der Fahrer steigt aus läuft vorne um das Fahrzeug herum. Ihr seht noch den langen Schatten des Fahrers als er in den Lichtkegel der Scheinwerfer tritt.
In Gedanken versunken schreckt ihr auf – seid ihr eingenickt? Wie lange steht ihr mit dem Auto schon hier? Wo ist die Fahrerin, der Fahrer und was war das für ein Geräusch? Da – wieder etwas was war das? War da nicht etwas? ……..

Strickt die Geschichte recht gruselig weiter…..

3. Alptraum

Alles ist möglich – haltet den Leser hin, zieht ihn in diesen Alptraum, ist es einer? Tagtraum? Realität? Interessant sind solche Geschichten, wenn wir etwas im Dunkeln tappen. Aufwachen und dann geht der Alptraum weiter, oder sind wir noch gar nicht wach? Alpträume sind immer geprägt von der Hilflosigkeit des Moments. Man flieht vor jemanden, kommt jedoch nicht von der Stelle. Man schwimmt unter Wasser, schafft es jedoch nicht aufzutauchen. Man steuert auf den Abgrund zu, kann jedoch nicht umkehren.

Dramatik bis aufs Äußerste.

Lasst den Alptraum (auch Albtraum) spürbar werden.

Wer denn Lust hat an der Horror Schreibübung teilzunehmen, braucht sich nur noch im Schreib-Forum registrieren und schon kann es losgehen.

Kurzgeschichte – kurzer Prozess

Was fasziniert an der Kurzgeschichte? Doch nicht etwa nur die Kürze. Mal schnell eine Kurzgeschichte geschrieben, schon kann man sich Autor nennen? Sicher nicht. Gerade bei dieser Art trifft die Redewendung zu „in der Kürze liegt die Würze “ Auch wenn Kurzgebratenes recht lecker schmeckt, so ist eine zu kurz gebratene Geschichte alles andere als schmackhaft. Dabei ist es so leicht. Achtet einfach auf ein paar hilfreiche Zutaten und schon habt ihr ein gewürzte Kurzgeschichte.

Alles was eine Kurzgeschichte ausmacht, ohne das diese Aufzählung den Anspruch auf Vollständigkeit erhebt, sind folgende Merkmale: Weiterlesen

Bereiche der Kreativität – oder wie werde ich zum Thomas Müller des Schreibens?

Mal ganz förmlich.

Der Begriff leitet sich vom lat. „creatio“ ab, was soviel wie „Schöpfung“ bedeutet und von dem Verb „creare“, zu dt. „etwas schaffen, hervorbringen, entwickeln“. Also ganz simple ein kreativer Mensch ganz allgemein gehalten – jemand der etwas erschafft, im Sinn von gestalten, schöpferisch tätig sein. Kreativität bezeichnet somit im weitesten Sinn, die Fähigkeit neue Ideen zu entwickeln. Weiterlesen

Wer glaubt einfach mal einen Blog zu gründen sei bereits die halbe Miete, der irrt. Der Umstand der Neugründung eines Blogs interessiert erstmal niemanden.
Viel wichtiger ist es Leser auf seinen Blog durch passende Angebote neugierig zu machen.
Nur bei interessanten Angeboten bleibt es nicht und reicht auch nicht aus. Schon am spätestens nächsten Tag will ein Abonnent bereits etwas Neues von dir lesen. Du hast nichts neues? Dann kommt dein Besucher schon zögerlicher. Zugegeben er wird dir beim passenden Angebot verzeihen. Hast du am weiteren Tag wieder nichts – bist du raus.
Die Zeiten in denen man alle viertel Jahre mal den Inhalt seiner Homepage angepasst hat um in der Rubrik Aktuelles stehen zu haben „Aktuell gibt es nichts Neues“ sind seit WEB 2.0 vorbei..
Also schaff deinen Allerwertesten vor den Rechner und begeistere deine Leser mit News und Aktuellem.
Andre