Abenteuerroman

Das Wort ist lateinischen Ursprungs, es kam im Mittelalter über das Französische in die deutsche Sprache: Die Geschichte eines ritterlichen Helden, der auszog um große Gefahren zu bestehen, Heldenmut zu beweisen und große Taten zu begehen, die in Lobliedern verbreitet werden. Helden, die Ihre Minne beeindrucken wollen. Im lateinischen nannte man eine „aventiure“ ein Abenteuer. (siehe die Ritter der Tafelrunde, Sir Ivanhoe oder Robin Hood)
Dieser „Auszug“ in das „Wagnis“ ist – neben der Rolle des Helden selbst, das zentrale Gerüst für einen Abenteuerroman. Auch heute noch selbst wenn es sich dabei um „bürgerliche Helden“ und sozialen Außenseitern handelt.

Diese Abenteuerromane, haben auch heute nichts von ihrem Flair verloren und finden sich in vielen Romanen wieder. Sei es die Schatzinsel, Robinson Crusoe (vielleicht nicht ganz freiwillig) aber auch die unzähligen Science Fiction Romane und bis heute Dämonenjäger und Vampirjägerromane, Magierinnen und Gangs die in den Schatten gegen das Establishment und die Bedrohung von Konzernen kämpfen. Rambo und Mad Max und wie sie alle heißen….

Akt

Meistens ist ein Drama in Akte eingeteilt; die häufigsten Formen sind der dreiaktige und der fünfaktige Drama; bei einer kürzeren Handlung kann das Stück auch nur aus einem Akt (Einakter) bestehen. Der Akt ist ein in sich geschlossener größerer Handlungsabschnitt innerhalb der Gesamthandlung. Nach der klassischen Dramentheorie, die aus der Poetik des Aristoteles entwickelt wurde, hat die Bühnenhandlung einen festen Aufbau, einem Spannungsbogen vergleichbar.

Quelle: Auf einen Blick – Literarische Grundbegriffe C.C.Buchner